High-End Energieanlagen
Über uns

Die Beste Lösung für Sie: Photovoltaik mit Speicher und Wärmepumpe made in Germany und der Schweiz

Fit für die Zukunft: Unser Energiemanagement-System hat heute schon die Technik integriert, welche für die Energiewende in Zukunft zwingend notwendig wird.

Unsere Dienstleistung

Die Beste Lösung für Sie:Nicht brennbare Photovoltaik mit Salzwasserspeicher und Wärmepumpe made in Germany und der Schweiz

Wir machen zu jedem Projekt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Dazu nutzen wir ausschließlich Programme der Marktführer. Achten Sie auf die Lebenserwartung der Komponenten! Eine Berechnung ist auf 20 Jahre ausgelegt. Daher sollten die Baugruppen auch entsprechend lange halten.

Salzwasserspeicher
kommt aus der Industrie ist entsprechend erweiterbar bis in den Gigawattbereich.
Angebote
Jeder Kunde erhält ein schriftliches Angebot und eine Wirtschaftlichkeitsanalyse mit PV-SOL
Speicher und Energiemanagement
Unsers modulares Energiespeichersystem. Den selbst hergestellten Strom möglichst zu 100 % selbst verbrauchen, denn die Sonne stellt keine Rechnung!
Vertrieb
Vertriebsmitarbeiter sind bei uns immer willkommen. Bei uns bekommen Sie, was Sie verdienen! Das bedeutet für uns Respekt, eine ehrliche Chance, keine Verdienstobergrenzen, flache Hirarchien und gepflegter Umgangston! Ihr Erfolg ist unser Erfolg ->als Team Leben wir diese Grundsätze!

Innovation Salzwasser-Speicher!

Unsere Speichertechnologie verzichtet auf seltene Erden, kann nicht brennen und behält auch nach über 20 Jahren Lebensdauer mindestens 95% ihrer Kapazität – bei einer unbegrenzten Anzahl von Be- und Entladungen (Ladezyklen).

Photovoltaik Angebot

Warum? Sie uns wählen sollten? Weil Qualität jeden Preis schlägt!

Hier nur einige Gründe

Top Design

mehrfach ausgezeichnete Design Produkte.

Top Quality: Produziert in Deutschland und der Schweiz

Service in Deutschland, in der Regel direkt beim Hersteller.

Top Sicherheit: Die nahezu feuerfeste Photovoltaik ist mit unseren Produkten möglich

Durch zertifizierte Produkte und top Service, nach deutschen Normen!

Ihr Weg mit uns

Der Ablauf in vier SchrittenIhrer High-End Photovoltaik von der Anfrage bis zur Fertigstellung

Ihr Weg zu einer autarken Energieversorgung!

01
Nehmen Sie Kontakt auf

Schildern Sie Ihre Wünsche

02
Ihr individuelles Angebot

Wir rufen Sie an und planen mit Ihnen Ihr Projekt. Danach machen wir Ihnen ein Angebot. Über Ihren persönlichen Login können Sie uns auch weitere Informationen geben, wie Pläne, Bilder,... .

03
Auftrag erteilen

Ihr Kundenberater stellt Ihnen unser Angebot vor und Sie erteilen uns schriftlich den Auftrag. Sie erhalten eine Auftragsbestätigung und können den Status Ihres Projekts in unserem CRM life verfolgen.

04
Abschlus Ihres Projektes

Mit der Abnahme durch zertifizierte Meisterbetriebe ist Ihr Projekt Erfolgreich umgesetzt.

Wir sind seit über 20 Jahren am Markt
nutzen Sie unsere Expertise

Starten Sie Ihr Projekt noch heute! verpassen Sie nicht Ihre Chance

Ein Angebot ist der richtige Weg und der Start in eine autarke Energieversorgung!

Beratung
95%
Angebot und Wirtschaftlichkeitsanalyse
70%
Förderung
70%
Unsere Highlights

Entdecken Sie unsereFeatures Highlights Kompetenz

Gerne überzeugen wir Sie von unserer Vision

made in Germany
wir produzieren in Deutschland und versuchen möglichst alles was zugekauft werden muß aus Deutschland und der EU zu beziehen
Qualität verpflichtet
die von uns eingesetzten Komponenten entsprechen höchster Qualität und die Module sind grundsätzlich Brandschutzklasse "A" zertifiziert
Wir leisten
das klassische Solateurgeschäft, Wärmepumpen, Großhandel, Distributionen und eigene Entwicklungen sowie Franchising
Ihr Vorteil
Hohe Lebensdauer aller Komponenten, maximale Erweiterbarkeit und auch in der Zukunft viel Freude an unseren Produkten.
Privatkunde

or

Großkunde

Bauträger, WEG, Vermieter, Industriebetrieb, Franchise Nehmer, ...

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Speicherbrand unterschätzte Gefahr!

PV-Speicher in Flammen: Wenn der Solar-Traum zum Albtraum wird

2,6 Millionen Solaranlagen gibt es in Deutschland. Statistisch gesehen geraten sie äußerst selten in Brand. Aber dennoch können etwa defekte PV-Anlagen Großbrände mit sehr hohen Schäden auslösen. So geschehen bei Familie Lipp in Oberbayern.

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Oberbayern am 01.03.2024 um 12:05 Uhr.

Strom zu 75 Prozent aus eigener Produktion

Vor vier Jahren montiert Familie Lipp Solarpaneele aufs Dach und stellt einen Photovoltaik-Speicher in den Keller. Damit kann sie den Stromverbrauch für sich und drei Ferienwohnungen zu 75 Prozent aus eigener Produktion sicherstellen. „Da ist der Speicher absolut sinnvoll“, sagt Florian Lipp. „Meine Feriengäste sind meistens am Abend in der Ferienwohnung und verbrauchen dann den Strom, der tagsüber produziert wird.“

Lithium-Ionen-Akkus lassen sich nur schwer löschen

Doch dann passiert Anfang November das, womit niemand rechnet. Die Anlage überhitzt und löst einen Brand aus. Die Feuerwehr Mittenwald ist schnell zur Stelle, kann aber den Lithium-Ionen-Akku des Speichers nicht sofort löschen. Der Brand ist sehr heikel, weil man – wie auch bei Elektroautos – bestimmte Akkus nicht löschen kann. Die Feuerwehr muss mit Atemgerät die Anlage kühlen – kann aber nicht verhindern, dass der Kellerraum ausbrennt und dass sich der Ruß und Plastikpartikel im ganzen Haus mit einem klebrigen Film verteilen. Erst als die Stromkabel der Solarpaneele vom Dach gekappt werden, lässt der Schwelbrand nach. Das Alu-Gehäuse des Speichers ist komplett deformiert und nach diesem Tag ein Fall für die Gutachter. Familie Lipp muss über vier Wochen ausziehen und kann auch ihre Ferienwohnungen nicht vermieten.

7.200 PV-Speicher wurden von LG 2021 zurückgerufen

Es handelt sich um einen Photovoltaik-Speicher der Firma LG aus Südkorea, ein renommierter Elektro-Konzern. Bereits 2021 hatte der Hersteller bundesweit 7.200 Geräte der Marken LG, Solax und Opal für ein Update der Elektronik oder einen Austausch zurückgerufen. Elektromeister Josef Mittermeier aus Garmisch-Partenkirchen, der die betroffene Solaranlage eingebaut hat, kritisiert die Geschäftspolitik des Herstellers. „Im Falle eines Schadens reagiert das Unternehmen nur schwer oder gar nicht. Da wird ohne Ende Zeit geschunden, damit man gegenüber den Kunden nichts bewegen muss“, sagt er im BR-Interview. 14 Photovoltaikspeicher dieses Herstellers hat Mittermeier bis 2023 verbaut. Seitdem bekommen seine Kunden nur noch Geräte aus deutscher Produktion. Auch PV-Speicher des Herstellers Senec sind in zwei Fällen im Jahr 2023 havariert.

Kunden sind auf Hilfe der Elektrobetriebe angewiesen

LG äußert sich nach einer schriftlichen und einer telefonischen BR-Anfrage nicht zum aktuellen Stand. Wie viele PV-Speicher aus der betroffenen Baureihe wurden getauscht, wie viele bekamen ein neues Update? Ein Dienstleister des Unternehmens mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt hat die Zusammenarbeit eingestellt. Kunden in Bayern sind auf die Hilfe und das „Goodwill“ der Elektro-Fachbetriebe vor Ort angewiesen.

Speicher sind eine „tickende Zeitbombe“

Für Florian Lipp und seine Familie war nicht nur der Brand ein Schock, bis heute geht der Ärger weiter. „Die Versicherung hat jetzt eine Anzahlung geleistet, was uns schon Mal weiterhilft“, sagt Hausbesitzer Lipp. Welche Schäden von der Versicherung ausgeglichen werden, weiß er auch drei Monate nach dem Brand noch nicht. Anderen Besitzern von Solaranlagen rät er: „Auf alle Fälle die LG-Speicher überprüfen lassen oder austauschen. Wenn das flächendeckend auftreten kann, ist das eine tickende Zeitbombe.“ Wenn es zu einem Brand kommt, stehe man machtlos gegenüber, sagt der gelernte Maurer nachdenklich.

„Technik noch nicht ganz ausgereift“

Auf der Homepage von LG gibt es eine Rückrufaktion für die Speicher – hier können sich User informieren, ob ihr Speicher betroffen sein könnte. Auf Photovoltaik-Foren wird darauf verwiesen, dass in anderen Ländern offensiver vor bestimmten Speichern gewarnt wird. Das ist zum Beispiel in Australien der Fall, wo eine staatliche Organisation den Austausch von durchgebrannten Speichermodellen anordnet und auch überwacht. Unsere österreichischen Nachbarn verpflichten Häuslebauer dazu, einen Sperrschalter zwischen Solaranlage und Solarspeicher einzubauen. Wenn es zur Überhitzung der Anlage kommen sollte, wird dadurch die weitere Stromzufuhr in den Speicher gestoppt. „Die Technik ist noch relativ am Anfang“, sagt Florian Lipp, „und wie man an meinem Beispiel sieht, offenbar noch nicht ganz ausgereift“.

Verband: „PV-Speicher sehr sicher“

Das sieht die Solarwirtschaft in Deutschland anders. Statistisch verursachen nur 0,006 Prozent aller installierten Solaranlagen in Deutschland einen Brand – diese Zahl hat das Fraunhofer Institut veröffentlicht. Urban Windelen, der Geschäftsführer des Bundesverband Energiespeicher-Systeme (BVES), sagt auf BR-Anfrage, dass von den 36 genannten Bränden an Solaranlagen in Deutschland nur sechs durch einen Speicher verursacht worden seien. Das sei angesichts einer Zahl von 1,2 Millionen Speichern in deutschen Haushalten eine geringe Zahl. Die zertifizierten Speicher seien in Deutschland sehr sicher. Allerdings rät der Verband von Elektrospeichern „Marke Eigenbau“ mit Bauteilen aus dem Baumarkt ab. Das sei absolut gefährlich, betont der Verbands-Chef.

Florian Lipp hat inzwischen einen neuen Speicher und eine komplett neue Elektrik im Keller – und hofft mit seiner Familie, dass weder er noch andere in Zukunft seine Erfahrungen wiederholen müssen.

Quelle: Dieser Artikel ist erstmals am 01. März 2023 auf BR24 erschienen

Komentar:

Es gibt Speicher aus deutscher Produktion die durch „active balancing“ solche Brände verhindern können. Durch den unregulierten Zufluß billigster Speicher und einen ruinösen Preiskampf am Markt sind an dieser Stelle auch die Kunden gefragt, die vieleicht nicht immer dem Motto „Geiz ist geil“ unterliegen sollten.

Ein weiterer Hoffnungsschimmer kommt ebenfalls aus der EU (deutschland und der Schweiz) Salzwasserspeicher! Diese Speicher können nicht brennen sind aber in der Anschaffung etwas teuerer und müssen alle 2 Jahre gewartet werden (ähnlich einer Therme).

Redox-Flow-Speicher die Revolution

Das Speichern von Solar- und Windstrom ist entscheidend für den Erfolg der Energiewende. Ein Baustein für das Speichern von Strom, sowohl im großen Maßstab als auch für Hausstrom, ist die Redox-Flow-Batterie.

Mit Vanadium Redox-Flow Batterien gibt es einen idealen Energiespeicher mit vielen Vorteilen gegenüber den herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien. Bislang schien diese Technologie vor allem als größerer Netzspeichern geeignet zu sein.

Mittlerweile sind in Deutschland aber erste Hausspeicher am Markt. Sie haben die Größe eines Kühlschranks und verfügen über eine Kapazität von sechs Kilowattstunden. Solche Geräte können an ein einphasiges Wechselspannungsnetz, wie dem Hausnetz, angeschlossen werden. Ein dazu gehöriger Batteriewechselrichter sorgt für die Umwandlung von Netzstrom in Speicherstrom und umgekehrt. Außerdem bietet die Funktion des Notstrombetriebs die Möglichkeit, vorübergehend eine Leistung von drei Kilowatt bereitzustellen.

Ein großer Vorteil der Vanadium Redox-Flow Batterien ist: Sie können bis zu 20.000-mal aufgeladen werden ohne dass es zu Leistungsverlusten kommt. Sie sind also sehr langlebig und haben damit einen großen Vorteil gegenüber den marktdominierenden Lithium-Ionen-Batterien. Außerdem zeigen sie auch im jahrelangen Dauerbetrieb kaum Alterungserscheinungen, berichten Ingenieure und Wissenschaftler des Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Die Redox-Flow-Batterie könnte also ein entscheidender Baustein für die Energienetze der Zukunft darstellen. Zudem werden bei der Herstellung keine seltenen Rohstoffe benötigt. Sie sind außerdem wesentlich sicherer im Betrieb, da der Elektrolyt nicht brennbar oder explosiv ist.

Nutzung für große und für kleine Stromspeicher

Ideal geeignet sind die Redox-Flow-Batterien, um die Energie aus der Solar- und Windstromproduktion von großen Stromnetzen dezentral zu speichern. Zunehmend werden sie jedoch auch für die Speicherung von Hausstrom interessant (siehe oben). Die bislang für die Speicherung größerer Energiemengen genutzten Pumpspeicherkraftwerke haben einen großen Platz- und auch Kapitalbedarf.

Aus verschiedenen Gründen bieten sich moderne Redox-Flow-Batterien für die Lösung dieses Problems an. Überwiegend kommt dabei derzeit ein Vanadium-Elektrolyt zum Einsatz, das in Tanks in unterschiedlichen Oxidationsstufen gespeichert wird, während der Strom ähnlich wie bei der Brennstoffzelle an einer Membran produziert wird. Dabei bestimmt die Größe dieser Membran die Leistung (kW). Die Energie (kWh) hängt von der Tankgröße ab, also der Menge der eingesetzten Flüssigkeit.

Energie und Leistung kann bei der Redox-Flow-Batterie unabhängig voneinander skaliert werden. Diese fast unbegrenzte Skalierbarkeit macht die Redox-Flow-Batterie zum idealen Netzspeicher für erneuerbare Energien. Dass ein Durchbruch der Flow-Technologie bisher noch nicht erfolgt sei, liege vor allem an der Schwierigkeit, sie effizient einzusetzen, sagt Thomas Leibfried vom Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik des KIT.

Während in die Steuerung von Lithium-Ionen-Batterien bereits Jahrzehnte der Entwicklung investiert wurde, befinde man sich bei der Redox-Flow-Batterie noch am Anfang. Aktuell müsse sie deshalb noch für jedes Anwendungsszenario baulich angepasst werden.

Um das zu ändern, haben KIT-Forscher ein automatisches Batterie-Management entwickelt. Das stellt sicher, dass die Redox-Flow-Batterie sowohl im Lade- als auch im Entladezyklus immer an ihrem effizientesten Punkt betrieben wird, egal wofür sie eingesetzt wird. Am Ende soll das Batterie-Management in einer marktreifen Version auf einem Mikrochip Platz finden.

Verletzungs- und Lebensgefahr Netzagentur stoppt Verkauf von Millionen Artikeln

Der Online-Handel in Deutschland boomt. Dass sich hinter der angebotenen Ware nicht immer Schätze verbergen, ist bekannt. Rund 45 Millionen illegale und gefährliche Produkte wurden im Auftrag der Bundesnetzagentur aus dem Verkehr gezogen. Tipps, wie man Mogelpackungen umgeht, gibt es auch.
Eine Drohne mit messerscharfen Rotorblättern, Balkon-Solaranlagen mit Interferenzen zu anderer Elektronik und aufgeblähte Akkus, die bald Feuer fangen könnten: Solche gefährlichen und illegalen Elektroprodukte sind in Deutschland zuletzt in deutlich größeren Mengen im Internet angeboten worden als zuvor.
Wie die Bundesnetzagentur auf dpa-Anfrage mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2023 1358 Artikel auf Online-Plattformen auf behördliche Anordnung entfernt. Die Produkte hatten eine Stückzahl von etwa 45 Millionen. Im gesamten Vorjahr waren es 2629 entfernte Angebote mit einer Stückzahl von rund 13 Millionen gewesen. Ein Grund für den Anstieg wurde nicht genannt. Die Zahlen schwanken Jahr für Jahr, 2021 wurden 1936 Angebote mit einer Stückzahl von insgesamt 21 Millionen beseitigt. Die unterschiedlichen Werte gehen auch darauf zurück, dass in manchen Jahren Elektronikartikel auffallen, die in einer großen Stückzahl auf Lager liegen, und es in anderen Jahren Produkte sind mit nur relativ geringen Verkaufsvolumina.
„Mit der steigenden Bedeutung des Online-Handels hat sich auch das Problem verbotener Produkte verschärft“, sagt Tobias Alm, Marktüberwacher der Netzagentur. „Den Verbrauchern empfehlen wir, beim Online-Shopping wachsam zu sein und Angebote von sehr billigen Produkten kritisch zu prüfen.“ Der Preis sollte im Vergleich zu Konkurrenzprodukten plausibel sein.

Zertifikate fehlen oder sind gefälscht!

Häufig fehlt bei den Elektroartikeln das CE-Zeichen, mit dem der Hersteller erklärt, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Eine Garantie für die Sicherheit eines Produkts ist das Kennzeichen aber nicht. Ein Käufer sollte misstrauisch werden, wenn dem Produkt keine deutschsprachige Bedienungsanleitung inklusive Nutzungs- und Warnhinweisen beigelegt ist. Ein weiterer Tipp ist, sich bei Verbraucherzentralen über den Verkäufer zu informieren.


EU-Standards nicht eingehalten
Ein Großteil der aus dem Verkehr gezogenen Produkte kommt aus China. Die Produkte entsprechen nicht den EU-Sicherheitsstandards, daher gelten sie als gefährlich und müssen vom Markt genommen werden. Im Internet sind sie aber trotzdem zu kaufen. Zu Testzwecken bestellt die Netzagentur selbst und überprüft die Ware. Bei Mängeln ordnet sie an, dass der Anbieter die Waren vom Markt nimmt und nicht mehr in Deutschland vertreibt.
Bei vielen Produkten besteht nach Angaben der Behörde Verletzungs- oder sogar Lebensgefahr. Falsch verbaute Elektrogeräte können Stromschläge auslösen, Funksteckdosen werden zu heiß und entzünden sich, da der Überlastungsschutz fehlt. Funkkopfhörer und sogar LED-Scheinwerfer wiederum funken auf der falschen Frequenz und stören dadurch die Kommunikation von Polizei und Rettungsdiensten.
Unter den Geräten, die die Bundesnetzagentur vom Markt nimmt, sind auch unsichere Beauty-Bürsten und per se illegale Störsender. Diese Störsender werden auch „Jammer“ genannt. Sie werden beispielsweise dazu eingesetzt, um Spielautomaten zu manipulieren oder Autos zu stehlen. Mithilfe solcher Sender werden zum Beispiel Signale von Autofernbedienungen kopiert und GPS-Signale von Pkw unterbrochen.
Auch der Zoll zieht immer wieder Bestellungen aus dem Ausland oder Urlaubsmitbringsel aus dem Verkehr – dies in Zusammenarbeit mit der Netzagentur. 2023 habe der Zoll im ersten Halbjahr 2613 Meldungen über verdächtige Warensendungen gemacht, mit einer Stückzahl von 0,69 Millionen. Im gesamten Vorjahr waren es 4765 Meldungen mit einer Stückzahl von 0,72 Millionen.


Wettbewerbsvorteil für China
Der Handelsverband Deutschland bewertet die große Menge an unsicheren Produkten aus China und anderen Staaten als inakzeptabel. Der Vize-Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stephan Tromp, weist darauf hin, dass die heimischen Handelsunternehmen viel Geld für die Einhaltung aller Gesetze und Regelungen ausgeben. Die chinesischen Anbieter hielten die hiesigen Sicherheits-, Umwelt- und Verbraucherschutzvorgaben nicht ein und verschafften sich „einen Preisvorteil, der auf Rechtsbrüchen fußt“. „Da kann von einem fairen Wettbewerb keine Rede mehr sein.“

Der Kunde muß lernen das „made in germany“ auch einen Wert hat

„Der Markt braucht wirksame Leitplanken, die das Spielfeld markieren, in dem der Wettbewerb stattfindet“, sagt der Verbandsvertreter. Die Politik müsse mit aller Entschlossenheit für gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgen und die Gesetze und Verordnungen durchsetzen, forderte Tromp. Bisher täte die Politik zu wenig. Dass die EU den Wegfall der 150-Euro-Freigrenze am Zoll im Jahr 2028 anstrebe, sei zwar ein „Schritt zu mehr Fairness im Wettbewerb zwischen EU- und Nicht-EU-Händlern“, sagt Tromp. Es sei aber bedauerlich, dass diese Maßnahme erst in fünf Jahren greife.
Ein Sprecher des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland betont ebenfalls die Wichtigkeit, dass europäische Verkaufsvorschriften durchgesetzt werden, damit alle gleiche Wettbewerbsbedingungen haben. Er weist darauf hin, dass Handelsplattformen bereits viel leisteten, um die Sicherheit zu erhöhen. So haben sie eigene Systeme in Betrieb, mit denen nicht-rechtskonforme Produkte aus dem Angebot genommen werden.


Quelle: ntv.de, lno/dpa